TM-WISO

 3 gute Gründe für den Einsatz von TM-WISO

• Identifikation der besten Bewerber

• kein Aufwand für die Hochschulen

individuelle Nutzungsmöglichkeiten

 

Individuelle Modelle zur Auswahl von Studierenden mit dem TM-WISO

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Testverfahren für die Auswahl von Studierenden zu nutzen. Einige Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben, werden im Folgenden skizziert. Die ITB Consulting GmbH berät bei der Gestaltung des gesamten Auswahlverfahrens.


Modell 1: 50 / 50-Modell

Bei der Zulassung geht das Testergebnis des TM-WISO neben der Bachelornote mit einer Gewichtung von 40 bis 50 % in die Auswahlentscheidung ein. Solche Modelle werden von der Universität Hamburg und der Universität Magdeburg verwendet. Vorteile dieses Modells sind Einfachheit, Transparenz und hohe Prognosekraft – in empirischen Studien wurde mehrfach nachgewiesen, dass eine annähernd gleiche Gewichtung von Abschlussnoten und Testergebnissen die höchste Prognosekraft hat.


Modell 2: Differenziertes Bonusmodell


Bei der Entscheidung über die Zulassung werden mehrere Kriterien mit unterschiedlichen Gewichten berücksichtigt: Neben Bachelornoten und Testergebnissen können beispielsweise Sprachkenntnisse, Berufserfahrung, Praktika, Auslandsaufenthalte, Motivationsschreiben oder Empfehlungsschreiben mit einbezogen werden. Die Universität zu Köln gewichtet bei der Zulassung für die beiden Studiengänge M.Sc. Business Administration und M.Sc. Economics das Testergebnis des TM-WISO mit bis zu 32 Punkten neben der Bachelornote (mit bis zu 68 Punkten). Die Leuphana Universität Lüneburg verwendet bei der Zulassung für das Masterprogramm Management & Entrepreneurship ein Punktesystem, bei dem für den TM-WISO bis zu 18 Punkte vergeben werden, für die Bachelornote bis zu 30 Punkte und weitere Punkte für z. B. Auslandserfahrung oder ehrenamtliches Engagement. Der Vorteil eines solchen Modells besteht darin, dass auch „weiche“ Kriterien berücksichtigt werden können, was den Wünschen der Studierenden entgegenkommt.

 

Modell 3: Quotenmodell

Ein Teil der Studienplätze (z. B. 20 %) wird an die Bewerber mit den besten Bachelornoten vergeben.
Für die übrigen Plätze wird eine Rangreihe gebildet, wobei Bachelornote und Testergebnis zu jeweils 50 % gewichtet werden. Solche Modelle werden beispielsweise beim Test für medizinische Studiengänge eingesetzt (mit einer Abiturbestenquote). Der Vorteil eines solchen Modells besteht darin, dass Personen mit sehr guten Abschlussnoten auch ohne Teilnahme am TM-WISO einen Studienplatz bekommen können und der Test weniger stark als „verpflichtend“ wahrgenommen wird.


Modell 4: Einfaches Bonusmodell

Bewerber, die ein gutes Testergebnis vorweisen können, bekommen einen Bonus auf die Bachelornote. Hier sind mehrere Varianten praktikabel, z. B.: Bei einem Prozentrang zwischen 50 und 75 gibt es einen Bonus von 0.3, bei einem Prozentrang ab 75 einen Bonus von 0.6 auf die Bachelornote. Bei einem Standardwert von 100 bis 110 gibt es einen Bonus von 0.2 auf die Bachelornote, von 111 bis 120 beträgt der Bonus 0.4, ab 121 gibt es einen Bonus von 0.6.
Derartige Modelle werden von einigen Hochschulen beim Test für medizinische Studiengänge oder beim TestAS (Test für ausländische Studierende) verwendet. Die Hochschule Neu-Ulm verwendet ebenfalls ein Bonusmodell: Ab einem Prozentrang von 40/50/60 gibt es einen Bonus von 0.3/0.5/0.7 auf die Bachelornote. Ein solches Bonusmodell stellt sicher, dass Bewerber mit guten Abschlussnoten auch ohne Teilnahme am Test sehr gute Chancen auf einen Studienplatz haben. Absolventen von Hochschulen mit strenger Notenvergabepraxis können ihre Zulassungschancen verbessern.

Modell 5: Cut-off-Modell

Das Erreichen eines bestimmten Ergebnisses im TM-WISO (z. B. Standardwert 100 oder höher) ist eine obligatorische Zugangsvoraussetzung. Cut-off-Modelle kommen häufig bei amerikanischen Tests – auch in Deutschland – zum Einsatz. Ein Vorteil wird darin gesehen, dass man einen „Mindeststandard“ setzt und dadurch sicherstellt, dass sich nur Personen bewerben, die über bestimmte kognitive Fähigkeiten verfügen. Außerdem sinkt die Zahl der Bewerber und damit der Verwaltungsaufwand.


Modell 6: TM-WISO zur Gewinnung der besten Bewerber


Diejenigen, die eine besonders gute Kombination aus Bachelornote und Testergebnis mitbringen, erhalten bestimmte Vergünstigungen (z. B. Stipendien, Rückerstattung des Teilnahmeentgelts, Befreiung von Studiengebühren,…). Die Berücksichtigung von Testergebnissen bei der Vergabe von Stipendien wird von Hochschulen bislang nur in seltenen Fällen praktiziert. Stiftungen hingegen, wie die Studienstiftung des deutschen Volkes, setzen im Rahmen der Auswahl von Stipendiaten häufiger auf Tests von ITB. Der Vorteil eines solchen Modells liegt darin, dass besonders begabte Studierende zur Bewerbung an der betreffenden Hochschule ermutigt werden.

 

Sechs Modelle


News

Der nächste Termin findet im Oktober statt.
Alle Termine, Testorte und Fristen finden Sie  hier.


Ab dem WS 2016/2017 berücksichtigt die WHU - Otto Beisheim School of Management den TM-WISO für ihre Master of Science Programme.

Achtung: Für diese Masterprogramme muss der TM-WISO in englischer Sprache abgelegt werden!


Die Prognosekraft des TM-WISO wurde durch eine wissenschaftliche Studie mit 247 Masterabsolventen nachgewiesen. Demnach sagt das Testergebnis die Abschlussnote im Masterstudium sehr gut vorher: Die Korrelation zwischen Testergebnis und Abschlussnote liegt bei r = .44.

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